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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der App „SyncFuse“ und des zugehörigen Business-Portals unter app.syncfuse.de (nachfolgend gemeinsam „SyncFuse“ oder „Dienst“) zwischen ConceptAgent – Kevin Cluse (Anschrift und Kontaktdaten siehe Impressum; nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden.

(2) Der Tarif „Business“ und das Business-Portal richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss über den Tarif „Business“ mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB findet nicht statt. Der Kunde sichert bei der Registrierung zu, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Die Tarife „Basic“ und „Pro“ werden über Google Play bezogen. Insoweit gelten zusätzlich die Bedingungen von Google. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern, insbesondere Widerrufs- und Gewährleistungsrechte, bleiben unberührt.

(4) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Leistungsbeschreibung

(1) SyncFuse ist eine Kamera-App für Android, mit der Fotos aufgenommen und automatisch an einen vom Kunden festgelegten Server übertragen werden (FTP, FTPS, SFTP oder Webhook). Die Bilder werden direkt vom Gerät des Kunden an dessen Ziel übertragen. Der Anbieter empfängt, speichert oder verarbeitet die aufgenommenen Bilder nicht.

(2) Das Business-Portal ermöglicht die zentrale Verwaltung von Geräten, Verbindungsprofilen und Unterkonten sowie die Verwaltung von Abonnement und Rechnungen im Browser.

(3) Der Leistungsumfang der Tarife „Basic“, „Pro“ und „Business“ ergibt sich aus der Beschreibung auf der Website und in der App zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Als „folgt“ gekennzeichnete Funktionen (derzeit etwa der Cloud-Sync zu Google Drive oder OneDrive) sind noch nicht verfügbar und keine zugesicherte Eigenschaft.

(4) Der Anbieter entwickelt SyncFuse laufend weiter. Er ist berechtigt, einzelne Funktionen zu ergänzen, anzupassen oder zu entfernen, solange die wesentlichen Grundfunktionen erhalten bleiben und die Änderung dem Kunden unter Berücksichtigung seiner berechtigten Interessen zumutbar ist.

(5) Die Übertragung der Bilder hängt von Umständen ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen, insbesondere von der Mobilfunk- und Internetverbindung, dem Zielserver des Kunden, dessen Zugangsdaten und Zertifikaten sowie von Diensten Dritter (zum Beispiel n8n oder andere Webhook-Empfänger).

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von SyncFuse auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

(2) Business: Mit Abschluss der Registrierung im Portal gibt der Kunde ein Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter den Zugang freischaltet oder das Angebot ausdrücklich bestätigt. Die kostenpflichtige Buchung von Gerätepaketen erfolgt zusätzlich durch ausdrückliche Bestätigung im Portal.

(3) Basic und Pro: Die Nutzung von Basic beginnt mit der Installation der App. Pro wird im Play Store erworben; der Vertrag über Pro kommt nach den dortigen Bedingungen zustande.

§ 4 Preise, Abrechnung und Zahlungsbedingungen

(1) Basic ist dauerhaft kostenlos. Der Umfang ergibt sich aus der Beschreibung in der App und auf der Website.

(2) Pro ist eine kostenpflichtige Erweiterung der App, die je Gerät als Jahresabonnement über Google Play erworben wird. Preis, Laufzeit, Verlängerung, Kündigung und Erstattung richten sich nach den im Play Store angezeigten Bedingungen und den Bedingungen von Google. Der Anbieter hat darauf keinen Einfluss.

(3) Business: Die Vergütung richtet sich nach der Anzahl der gebuchten Gerätepakete. Ein Gerätepaket umfasst jeweils bis zu 10 Geräte. Das erste Paket kostet 12 € netto pro Monat, jedes weitere Paket 10 € netto pro Monat (zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer).

(4) Business wird jährlich im Voraus abgerechnet. Der Jahresbetrag entspricht dem Zwölffachen des monatlichen Preises. Beispiel: 1 Paket (10 Geräte) kosten 144 € netto pro Jahr; 3 Pakete (30 Geräte) kosten 384 € netto pro Jahr (12 € + 10 € + 10 € = 32 € × 12).

(5) Erhöht der Kunde während der Laufzeit die Anzahl der Gerätepakete, steht die zusätzliche Kapazität sofort zur Verfügung. Für die Restlaufzeit wird der Differenzbetrag anteilig berechnet und sofort fällig. Ab der nächsten Verlängerung gilt der erhöhte Jahresbetrag.

(6) Verringert der Kunde die Anzahl der Gerätepakete, wird dies erst zur nächsten Verlängerung wirksam. Bis dahin bleibt die bisherige Kapazität bestehen; eine Erstattung für den Zeitraum bis dahin erfolgt nicht.

(7) Bei Unternehmern in anderen EU-Mitgliedstaaten mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird, soweit nach dem Umsatzsteuerrecht zulässig, keine Umsatzsteuer berechnet (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers). Der Kunde ist verpflichtet, im Portal richtige und vollständige Rechnungsangaben zu hinterlegen.

(8) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Mollie B.V. Mit der Buchung erteilt der Kunde die Zustimmung, dass der Jahresbetrag und spätere Verlängerungen über die hinterlegte Zahlungsmethode eingezogen werden. Zur Änderung der Zahlungsmethode kann eine Verifizierungszahlung von 1,00 € erforderlich sein, die unmittelbar erstattet wird. Ergänzend gelten die Bedingungen von Mollie.

(9) Rechnungen werden dem Kunden elektronisch bereitgestellt und sind im Portal abrufbar.

(10) Ist eine Zahlung nicht erfolgreich, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Portal und die Nutzung der gebuchten Geräte bis zum Ausgleich der offenen Forderung einzuschränken oder zu sperren. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 5 Testzeitraum

(1) Bei der Registrierung für Business steht dem Kunden ein kostenloser Testzeitraum von 14 Tagen mit bis zu 5 Geräten zur Verfügung. Innerhalb des Testzeitraums fällt keine Vergütung an.

(2) Der Testzeitraum endet automatisch. Er geht nicht selbständig in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Eine kostenpflichtige Nutzung von Business beginnt erst, wenn der Kunde Gerätepakete ausdrücklich bucht.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Business-Vertrag hat nach der Buchung eine Laufzeit von 12 Monaten. Er verlängert sich jeweils automatisch um weitere 12 Monate, wenn er nicht zuvor gekündigt wird.

(2) Der Kunde kann den Business-Vertrag jederzeit im Portal kündigen. Die Kündigung wirkt zum Ende der laufenden Laufzeit; bis dahin kann der Kunde SyncFuse im gebuchten Umfang weiter nutzen. Eine Kündigung kann bis zum Ende der Laufzeit im Portal zurückgenommen werden. Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht.

(3) Pro wird im Play Store gekündigt; es gelten die dortigen Bedingungen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

(5) Nach Vertragsende kann der Anbieter den Zugang zum Portal sperren. Sobald ein etwaiges Business-Abo abgelaufen ist, kann der Kunde die Löschung seines Kontos einschließlich der Konto-, Geräte- und Profildaten verlangen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Die auf den Servern des Kunden liegenden Bilder sind nicht betroffen.

(6) Der Anbieter behält sich vor, SyncFuse insgesamt einzustellen, wenn eine wirtschaftlich tragfähige Fortführung nicht mehr möglich ist. Er kündigt dies mit einer Frist von mindestens drei Monaten in Textform an. Bereits gezahlte Entgelte für Zeiträume nach dem Einstellungstermin werden anteilig erstattet.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Vertraulichkeit seiner Zugangsdaten verantwortlich und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn ein Verdacht auf missbräuchliche Nutzung besteht.

(2) Der Kunde ist für die Richtigkeit der hinterlegten Server-Zugangsdaten und für die Verfügbarkeit, Sicherheit und Datensicherung seiner eigenen Server und Empfangssysteme verantwortlich.

(3) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der Aufnahmen und ihrer Übertragung und Speicherung verantwortlich. Dies gilt insbesondere für Persönlichkeits- und Urheberrechte sowie für datenschutzrechtliche Pflichten gegenüber abgebildeten Personen, zum Beispiel Mitarbeitern oder Kunden. Er ist insoweit Verantwortlicher im Sinne der DSGVO.

(4) Der Kunde ist für die Nutzung durch seine Unterkonten und Geräte verantwortlich. Er nutzt SyncFuse nicht in einer Weise, die gegen geltendes Recht, Rechte Dritter oder diese AGB verstößt, und unterlässt Handlungen, die den Betrieb des Dienstes beeinträchtigen.

§ 8 Verfügbarkeit, Wartung und Support

(1) Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit des Portals bemüht. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Zeiten, in denen das Portal wegen Wartungsarbeiten, höherer Gewalt oder anderer vom Anbieter nicht zu vertretender Umstände nicht erreichbar ist, bleiben unberücksichtigt.

(2) Geplante Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter, soweit zumutbar, mit angemessenem Vorlauf an.

(3) Zur Erbringung von Support und zur Wartung des Systems ist der Anbieter berechtigt, auf das Kundenkonto und die darin gespeicherten Konfigurationsdaten zuzugreifen, insbesondere wenn der Kunde einen konkreten Fehler meldet oder eine technische Störung eine Analyse oder Behebung erfordert. Der Zugriff erfolgt nur in dem für den Zweck erforderlichen Umfang. Erlangt der Anbieter dabei Kenntnis von Geschäftsinformationen des Kunden, behandelt er diese vertraulich und verwendet sie ausschließlich zur Fehleranalyse, Fehlerbehebung und Systempflege.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Falle der Übernahme einer Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Diese Beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(4) Der Anbieter speichert die aufgenommenen Bilder nicht. Er haftet daher nicht für den Verlust, die Beschädigung oder den unbefugten Zugriff auf Bilder, die auf dem Gerät des Kunden oder auf dessen Zielservern liegen, und nicht für Übertragungen, die wegen fehlender Verbindung, Serverausfällen oder falscher Konfiguration nicht oder nicht vollständig erfolgen. Der Kunde prüft die Vollständigkeit der übertragenen Bilder in eigener Verantwortung und sichert seine Daten regelmäßig. Absatz 1 bleibt unberührt.

§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden zur Vertragsdurchführung nach den geltenden Datenschutzbestimmungen und der auf der Website abrufbaren Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, schließen die Parteien auf Verlangen des Kunden einen gesonderten Vertrag über die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 11 Änderung dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage oder Rechtsprechung oder aus vergleichbar gewichtigen Gründen erforderlich ist. Der Kunde wird über Änderungen mit angemessener Frist in Textform informiert.

(2) Gegenüber Unternehmern gelten die geänderten AGB als angenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Der Anbieter weist in der Mitteilung gesondert auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens hin. Gegenüber Verbrauchern werden Änderungen nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung wirksam.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: September 2026

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